STELLUNGNAHME: VORFALL in der |STIEGL-AMBULANZ im Alten AKH in Wien
Die Stieglbrauerei zu Salzburg stellt ausdrücklich fest, dass in allen Stiegl-eigenen Lokalen jede Biergenießerin und jeder Biergenießer gleich willkommen und gesehen ist. Das Objekt im Alten AKH in Wien hat Stiegl seit April 2011 verpachtet. Österreichs größter Privatbrauerei liegt es am Herzen offen zu kommunizieren und zur Aufklärung von Missverständnissen beizutragen.
Geschäftsführerin Manuela Nagl von der Bettelstudent BetriebsGmbH, seit April 2011 Pächter der Stiegl-Ambulanz im Alten AKH in Wien, zum Vorfall:
"Das ist alles ein großes Missverständnis, ich wurde leider nicht korrekt zitiert. Es tut mir wirklich sehr leid, dass das bei einigen Menschen falsch angekommen ist. Denn: in allen unseren Betrieben - so auch jetzt in der Ambulanz - sind Augustin- und Apropos-Verkäufer willkommen. Als Zeichen, dass das nicht nur leere Worthülsen sind, laden wir alle Augustin- und Apropos-Verkäufer zu uns in die Ambulanz auf ein Kesselgulasch ein. Der Augustin-Veranwortlichen Gerda Kolb haben wir die Einladung bereits übermittelt. Fakt ist, dass der besagte Apropos-Verkäufer schon in einem ziemlich alkoholisierten Zustand in unser Lokal kam und wir ihm deshalb - auch auf Einladung eines Gastes - nichts mehr ausgeschenkt haben. Aber das machen wir bei allen stark alkoholisierten Gästen so. Solche Vorfälle sind immer sehr unangenehm, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Gäste.“
Stiegl-Ambulanz-Restaurantleiter Hans Peter Fasching:
"Als betroffener Ambulanz-Serviceleiter möchte ich zu all den Vorwürfen auch kurz Stellung beziehen: ich habe besagtem sehr betrunkenem Zeitungsverkäufer zwar kein Bier mehr serviert, aber ich habe ihm 5 Euro spendiert und bin mit ihm außerdem freundlich auseinander gegangen. Das beruhte übrigens auf Gegenseitigkeit. Dass ich politisch jetzt in ein Eck gedrängt werde, tut mir als jahrelanger Grünwähler besonders weh."




