Logistik am Puls der Zeit

Die Logistik transportiert Braukunst auf höchster Stufe

Der bewusste Umgang mit Ressourcen ist bei Stiegl ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie, es wird stets daran gearbeitet, Prozesse zu verbessern und den Stillstand zu vermeiden. Logistik und Mobilität spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Stiegl ist bestrebt, seine Arbeitsabläufe und Transportwege so effizient und emissionsarm wie nur möglich zu gestalten.

„Als 525 Jahre altes Privatunternehmen denken wir in Generationen und haben Nachhaltigkeit wohl in unseren Genen“

— Stiegl-Geschäftsführer Thomas Gerbl

Deswegen ist Stiegl einer der „Partner der ersten Stunde“ des E-LKW-Projekts des Nutzfahrzeugherstellers MAN mit Sitz in Steyr (OÖ) und des Council für Nachhaltige Logistik (CNL). Nach diversen Studien ist nun der Weg in Richtung Serienreife geebnet. Wir sind somit Vorreiter beim Thema E-Mobilität, zählt die Privatbrauerei doch zu den ersten der Branche, die ein derartiges Fahrzeug in ihrem Pool haben werden. Zum Einsatz wird der E-LKW überwiegend für Auslieferungstouren im Stadtgebiet kommen und so die Stiegl-Pferdekutschen CO2-neutral perfekt ergänzen. Der Elektromotor leistet 250 kW (entspricht 320 PS), hat eine theoretische Reichweite von 200 Kilometern und ist dabei vollkommen emissionsfrei unterwegs. Auch die Lärmbelastung sinkt gegenüber mit fossilen Brennstoffen betriebenen Fahrzeugen erheblich.

Das Stiegl-Gespann mit 2 PS

Neben den neuesten, spritsparenden LKW setzt Stiegl auch auf ein Transportmittel der besonderen Art: die Pferdekutsche. Stiegl ist damit die einzige Brauerei in Österreich, die noch eigene Pferde im Einsatz hat und mit diesen auch wirklich ausliefert. Die Tigernoriker und der Kutscher sind fixer Bestandteil des Stadtbilds von Salzburg. Die Pferde Prinz, Remus, Lord und Lenz verrichten bei Wind und Wetter mit ihren Kutschern ihren Dienst und beliefern die Gastronomen, die rund um die Stiegbrauerei angesiedelt sind.

Stiegl fährt Bahn

In der Stieglbrauerei werden jährlich rund 17.500 Tonnen Braumalz verarbeitet. Müsste man diese Menge mit dem Lkw transportieren, dann würde das ein zusätzliches Verkehrsaufkommen von 1500 Lkw-Fahrten bedeuten. Mehr als eine Million Euro wurde investiert und damit sichergestellt, dass Stiegl den Großteil der Rohstoffanlieferung auf der Schiene umwelt- und anrainerschonend bewältigen kann.