Gutes braucht Vision für Generation

Wir denken in Generationen

Wir stellen an uns selbst den Anspruch, „enkeltauglich“ zu wirtschaften. Das bedeutet, dass wir bei all unseren Aktivitäten die Bedürfnisse der heutigen Generation im Blick haben, ohne die Möglichkeiten künftiger zu gefährden. Insgesamt haben wir für uns vier Kernbereiche definiert:

  • Vertrauen & Verlässlichkeit
  • Regionalität
  • Menschen
  • Ressourcen & Klimaschutz

Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie setzen wir uns in diesen vier Themenblöcken langfristige, strategische und nachhaltige Ziele. Schließlich bestimmt die Qualität unserer Ziele die Qualität unserer Zukunft. Unter diesem Gesichtspunkt verfolgen wir kompromisslos, was uns und unserem Umfeld guttut. Und es macht uns stolz, wenn wir unsere hochgesteckten Ziele schließlich erreichen.

Im Mittelpunkt steht bei uns als Privatbrauerei der Mensch und nicht die bloße Gewinnmaximierung. Vertrauen ist uns hier besonders wichtig. Wir kaufen regional, um unseren Beitrag zur Stärkung der Region zu leisten. So können wir auch die Wege kurzhalten, was wiederum dem Klima guttut. Der sorgsame Umgang mit den Ressourcen nimmt bei uns einen  zentralen Stellenwert ein und ist – ebenso wie die kontinuierliche Reduktion des CO2-Fußabdrucks – Teil unserer Unternehmensphilosophie; schließlich beginnt Bierbrauen für uns schon im Boden. Kurzum: Als Familienunternehmen denken und handeln wir in Generationen. Damit schaffen wir einen nachhaltigen Mehrwert – auf sozialer, ökologischer und ökonomischer Ebene.

Wesentlichkeitsmatrix von Stiegl

Unsere Wesentlichkeitsmatrix zeigt die für uns relevanten Nachhaltigkeitsthemen.  Die Auswirkungen der einzelnen  Themen wurden im Rahmen eines Workshops mit einem breit aufgestellten Nachhaltigkeitsteam ermittelt. Welche Nachhaltigkeitsthemen unseren Interessensgruppen in Bezug auf Stiegl wichtig sind, haben wir mittels eines Online-Fragebogens ermittelt. Das Ergebnis war eindeutig: Das Wichtigste ist die Gesundheit des Bodens. Eben „Boden gut. Bier gut“. Die Wesentlichkeitsanalyse wurde im Frühjahr 2018 durchgeführt. Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht umfasst den Zeitraum Jänner bis Dezember 2018. Unser erster Nachhaltigkeitsbericht wurde bereits 1990 veröffentlicht. Der Berichtszyklus ist jährlich.  2014/2015 wurde zum ersten Mal nach den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) berichtet. Der Bericht für das Jahr 2017 wurde erstmals mit den neuen GRI-Standards erstellt. Die Wesentlichkeitsanalyse wurde auch dieses Jahr wieder auf ihre Aktualität überprüft und als Resultat der Analyse das Thema „Verantwortungsbewusster Konsum“ als wesentlich eingestuft. Die Berichtsgrenzen sind nach wie vor dieselben. Die Daten für die Footprint-Berechnungen außerhalb des Betriebs stammen von international anerkannten Datenbanken und entsprechen höchsten Standards.

„Ich vertrete die Ansicht, dass in der Wirtschaft ein Umdenken stattfinden muss. Wir entnehmen der Natur Rohstoffe wie Wasser und Getreide und müssen dafür auch etwas zurückgeben. Ich habe die Vision einer ökologischen Kreislaufwirtschaft, die von Nehmen und Geben geprägt ist.“ 

— Dr. Heinrich Dieter Kiener
Logo ARAplus

Kooperation mit ARAplus

Die getrennte Sammlung und Verwertung von Verpackungen durch die ARA AG erspart der Umwelt pro Jahr mehr als 520.000 t CO2, das entspricht rund 7% der jährlichen Fahrleistung aller zugelassenen PKW in Österreich. Im Rahmen der Aktivitäten für eine saubere Umwelt nehmen Themen wie Recycling, Anti-Littering und getrennte Altstoff-Sammlung einen wichtigen Platz ein. Deshalb kooperiert Stiegl mit ARAplus, um diese Bereiche aktiv umzusetzen sowie auch die entsprechende Bewusstseinsbildung beim Konsumenten zu fördern. www.araplus.at

Logo, Slow Brewing

Slow Brewing

Slow Brewing ist das Gütesiegel mit den strengsten Vergabekriterien am internationalen Biermarkt. Nicht nur der Geschmack, sondern der gesamte Herstellungsprozess unterliegt der strengen und regelmäßigen Kontrolle unabhängiger Experten. Dass wir ein „Slow Brewer" sind, versteht sich eigentlich von selbst: Schließlich leben wir schon lange das, was Slow Brewing als Zielsetzung definiert. Der Hektik unserer Zeit erteilen wir eine klare Absage. "Ehrlichkeit, Fairness, Verantwortung, Engagement im gesellschaftlichen Umfeld und Toleranz spielen bei uns eine wesentliche Rolle. Kurzum: wir wollen den Werten wieder einen Wert geben", so der Slow Brewing-Geschäftsführer Dr. August Gresser und ergänzt, dass das Audit bei Stiegl nicht sehr lange gedauert habe, denn die Brauerei erfülle alle Aufnahmekriterien zu 100 Prozent.

Logo Nationalpark Hohe Tauern

Kooperation mit dem Nationalpark Hohe Tauern (Projekt „Steinbock“)

„Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen, zählt zu unseren Grundprinzipien. Besonders freut mich, dass wir mit dem aktuellen Steinwild-Projekt unsere vor knapp 20 Jahren begonnene Partnerschaft mit dem Nationalpark Hohe Tauern erneut intensivieren werden. Eine saubere, intakte Umwelt ist für so sensible Tiere nämlich eine Grundvoraussetzung. Das Gleiche gilt übrigens für die Zutaten unserer Stiegl-Biere“, so Stiegl-Chef Dr. Heinrich Dieter Kiener zum Engagement. Der Steinbock ziert übrigens auch traditionell die saisonale Stiegl-Bierspezialität „Original Stieglbock“.

Logo, Haus der Natur

Kooperation mit dem „Haus der Natur“ (Projekt „Lebensader Salzach“)

Das „Haus der Natur“ hat der Salzach eine spektakuläre Dauerausstellung gewidmet. „Reines Wasser ist Grundvoraussetzung für bestes Bier. Deshalb wollen wir das Bewusstsein für diesen kostbaren Rohstoff stärken“, nennt Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener den Grund, warum das Unternehmen dieses Projekt unterstützt.

Logo, Klimabündnis Österreich

Beitritt zum „Klimabündnis Österreich“

Mit dem Beitritt zum „Klimabündnis Österreich“ setzte Stiegl 2008 einen wichtigen Schritt in Richtung einer CO²-verminderten Öko-Bilanz. Die erste Überprüfung, die laut Klimabündnis-Satzung gleich zu Beginn der Mitgliedschaft vorgeschrieben ist, hat Stiegl aufgrund der positiven Vorleistungen aus den vergangenen Jahrzehnten mit Bravour überstanden.

Klima- und Energiestrategie SALZBURG 2050

Die Klima- und Energiestrategie SALZBURG 2050 wurde bereits im Jahr 2012 von der Landesregierung beschlossen und gilt seither als übergeordnete Strategie der Klima- und Energiepolitik des Landes. Nachdem für Stiegl der richtige Umgang mit Energie und damit die Auswirkungen auf das Klima einen hohen Stellenwert hat ist Stiegl stolzer Partner.