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Sebastian Frauenhuber
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Sebastian Frauenhuber2026-07-20 08:37:492026-07-20 08:37:58Neuer Jedermann-Sommer, neue Buhlschaft: Die Premierenfeier, rauschend wie immer!Wertvolle Energie – wertvolles Bier
Bierbrauen mit nachhaltiger Energie & Maßnahmen fürs Energiesparen
Zwei zentrale Bausteine, mit denen Stiegl den Prozess des Bierbrauens nachhaltiger gestaltet, sind die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und der effiziente Umgang mit der wertvollen Ressource Energie.
Eigene, erneuerbare Stromerzeugung
Die Produktion und Nutzung erneuerbarer Energien bei Stiegl leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz:
- Auf unserem Brauereigelände in Salzburg-Maxglan betreiben wir eine Photovoltaik-Anlage mit einer Kollektor-Fläche von 1.000 m2, die jährlich rund 360.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugt.
- An unseren Logistikstandorten Asten und Flachau produzieren wir um die 100.000 Kilowattstunden Eigenstrom mit unserer Photovoltaik -Anlage.
- Ergänzend dazu läuft unser eigenes Wasserkraftwerk „Pulvermühle“ am Almkanal im Salzburger Stadtteil Leopoldskron mit einer Leistung von 55 Kilowatt. Auf diese Weise werden jährlich etwa 400.000 Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft produziert.
Insgesamt stellen unsere brauereieigenen Energiequellen über 860.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr bereit. Oder anders gesagt: Knapp 8,5 Prozent unseres Strombedarfs produzieren wir selbst. Und auch die 91,5 Prozent Strom, die wir zukaufen müssen, stammen aus erneuerbaren Energiequellen.
Coole Ideen fürs Energiesparen
Neben der eigenen Erzeugung von Strom aus Sonne und Wasser setzen wir darauf, alle Ressourcen möglichst effizient zu nutzen: Um beispielsweise den Energieverbrauch im Brauprozess zu reduzieren, setzen wir im Bereich der Kältetechnik auf innovative Technologien. Bei der Bierkühlung im Gegenstromprinzip nutzen wir die Kälte, die bei der CO₂-Produktion entsteht, um die Kältesohlen der Gär- und Lagertanks zu kühlen. Dieser Ansatz spart jährlich etwa 130.000 Kilowattstunden Strom ein. Außerdem haben wir unsere Hallen- und Kellerbeleuchtungen auf moderne LED-Technik umgestellt. Das bedeutet eine zusätzliche Ersparnis von rund 180.000 Kilowattstunden pro Jahr.
1 Million kWh weniger einkaufen
Mit Hilfe dieser Maßnahmen – also mit der hauseigenen Stromerzeugung aus Sonnen- und Wasserkraft – reduziert die Stieglbrauerei die Menge, die in einem Jahr an Energie zugekauft werden muss, um etwa 1 Million Kilowattstunden. Das entspricht ungefähr dem Stromverbrauch von 400 Haushalten. Auf diese Weise leisten wir einen kleinen, aber umso wichtigeren Beitrag zur Energiewende und zum Schutz unserer Umwelt.
Es geht weiter!
Ob das schon alles war? Noch lange nicht! Wir haben unsere Ziele für die Zukunft klar formuliert und messbar definiert:
- Bis zum Jahr 2035 möchte Stiegl seinen CO2-Ausstoß in Scope 1 und 2 um zwei Drittel reduzieren.
Durch die Implementierung von Fernwärme und Wärmepumpen statt Gaskesseln soll der CO2-Ausstoß aus Gas um 80 Prozent gesenkt werden. Darüber hinaus soll der CO2-Ausstoß in den Stiegl-Niederlassungen um 80 Prozent reduziert werden, indem Fernwärme, Wärmepumpen und Biomasse zum Einsatz kommen. Auch die Förderung der E-Mobilität und alternativer Antriebsarten sowie die gleichzeitige Reduktion des Eigenfuhrparks um 20 Prozent soll den Treibstoffverbrauch pro Kilometer senken.
- In Scope 3 ist es das Ziel von Stiegl, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2035 um 20 Prozent zu reduzieren. Eine Maßnahme dafür: Die Reduktion von Einweg-Glas um 80 Prozent – hin zu einer Erhöhung der Mehrweg-Quote bei Glas und Dose.
„ZUM WOHL“ HINTERGRUND-INFO
Die Bedeutung von Scope 1, 2 und 3 bezieht sich auf die Kategorisierung von Treibhausgasemissionen:
- Scope 1: Direkte Emissionen, die von eigenen oder kontrollierten Quellen verursacht werden.
- Scope 2: Emissionen, die aus der Erzeugung von gekaufter Energie resultieren.
- Scope 3: Alle anderen indirekten Emissionen, die mit den Geschäftsaktivitäten verbunden sind, einschließlich der Lieferkette und der Entsorgung von Produkten.
Chefbraumeister Christian Pöpperl am Dach der Stieglbrauerei in Maxglan, das mit Sonnenkollektoren ausgestattet ist. Foto: Franz Neumayr / Abdruck honorarfrei!













